Zentralstaubsauger - und Allergiker atmen auf
Für Allergiker kann das Staubsaugen zur Qual werden, denn der aufgewirbelte Hausstaub kann zahlreiche Allergene enthalten wie z. B. Schimmelpilzsporen oder Milbenkot. Aufwändige Filtersysteme sorgen dafür, dass der Ausstoß dieser Stäube reduziert wird. Hepafilter, Aktivkohlefilter, Zyklontechnologie oder Wassersauger sorgen dafür, dass die Luft, die hinten aus dem Staubsauger kommt, sauberer ist als die Luft, die vorne aufgesaugt wird. Wesentlich besser ist jedoch für Allergiker der Einbau eines Zentralstaubsaugers, bei dem die Luft über ein zentrales Abluftrohr nach draußen geblasen wird.
Filter müssen regelmäßig ausgetauscht werden
Hepafilter sind die feinsten Filter und halten sogar Pilzsporen und Hausstaubmilben zurück, daher werden auch die Zyklon- und Wassersauger häufig in der letzten Filterstufe vor dem Ausblasen damit bestückt. So ist gewährleistet, dass die ausgeblasene Luft auf jeden Fall sauberer ist, als die eingesaugte. Ein zusätzlicher Aktivkohlefilter vermindert zudem üble Gerüche.
Unerlässlich ist ein regelmäßiger Wechsel der Filter. Die Wechselintervalle sind in den Betriebsanleitungen einiger Staubsauger angegeben. Ein Staubsauger, der riecht, hat auf jeden Fall einen Filterwechsel verdient. Gerüche zeigen an, dass im Beutel aufgesaugtes Kleingetier anfängt zu verwesen oder sich aufgrund zu hoher Feuchtigkeit mikrobielles Leben (Schimmelpilze, Bakterien) bildet. Staubsaugerbeutel sollten deshalb regelmäßig, maximal im 14-tägigem Rhythmus gewechselt werden, egal wie voll oder leer sie sind. Geruchsstäbchen, wie sie von manchen Herstellern angeboten werden, sind nicht unproblematisch. Sie lösen das Problem nicht und sind in ihrer Zusammensetzung häufig gesundheitlich bedenklich. Die enthaltenen Stoffe werden beim Gebrauch unserer Atemluft zugeführt und das ohne jeden Filter!
Die ideale Lösung für Allergiker: Zentralstaubsauger
Für beschwerdefreies Staubsaugen sorgt ein Zentralstaubsauger, der sich im Keller oder in der Garage befindet. Bei ihm wird die Abluft über ein Rohrsystem abgeleitet, gefiltert und schließlich aus dem Haus hinausgeblasen. In den Räumlichkeiten weist lediglich eine kleine steckdosenähnliche Klappe auf das Vorhandensein einer solchen Anlage hin. Der größte Vorteil liegt darin, dass beim Einschalten des Saugers keine Abluft in den Raum geblasen wird. Denn auch dreimal gefilterte Abluft hat die Eigenart, die umliegenden Staubpartikel aufzuwirbeln, wenn sie mit hoher Geschwindigkeit am Staubsaugerhinterteil austritt. Dieser Fein- und Feinststaub verweilt bis zu 2 Stunden als so genannter Schwebstaub in der Luft und wird somit nicht wieder aufgesaugt. Für gesunde Menschen ist dieser Schwebstaub unbedenklich, wenn er eingeatmet wird, bei Allergikern kann er jedoch allergische Reaktionen wie Nasenjucken, Niesen, tränende Augen oder sogar asthmatische Beschwerden auslösen.
Ein Tipp: Wenn Sie während des Saugens querlüften, also auf gegenüber liegenden Gebäudeseiten Fenster oder Türen öffnen, können Sie die Belastung durch Schwebstäube deutlich vermindern.
Der Zentralsauger verfügt über enorme Kraft am Saugrohr, sodass auch Hausstaub- oder Teppichmilben entfernt werden können.
Die Hausarbeit wird leichter
Ein Zentralstaubsauger hat jedoch noch weitere Vorteile. So müssen Sie z. B. keine schweren und unhandlichen Geräte mehr schleppen, da der „dicke Klotz“ im Keller oder in der Garage fest montiert ist. Sie müssen bloß noch den Schlauch, den es in verschiedenen Längen gibt, von einem Zimmer ins nächste tragen. Nützliches Zubehör für die verschiedenste Anwendungen ist ebenfalls erhältlich.
Leichter Einbau auch bei Nachrüstungen
Beim Neubau oder bei umfangreichen Umbauten ist der Einbau eines Zentralstaubsaugers problemlos möglich. Auch eine Nachrüstung ist nicht unbedingt mit aufwändigen und teuren Umbauarbeiten verbunden.
Büscher & Meurer baut Zentralstaubsauganlagen unter anderem der Firma EBS ein. Rufen Sie uns an, damit wir mit Ihnen einen unverbindlichen Beratungstermin in Ihrem Haus verabreden können.

