Holzschutzmittel
Im Bereich Holz sind die so genannten Holzschutzmittel wahre Giftmixturen. Dabei wird das Holz, mit dem man wohnt, dermaßen mit Giftstoffen angereichert, dass ein Leben auf oder im Holz unmöglich wird. Das Leben mit dem so behandelten Holz wird leider ebenfalls gefährlicher.
Chemiecocktail in Haus und Wohnung
Luftschadstoffe in Form von Lösemitteln, Weichmachern,
Flammschutzmittel und ca. 100.000 verschiedene chemische Einzelstoffe,
die zu ca. 12.000.000 verschiedenen Chemiecocktails gemischt werden,
finden in der Baubranche reißenden Absatz.
Warum sind diese Gifte überhaupt erlaubt? Wer kommt auf solche Ideen?
Ist der Profit wichtiger als die Gesundheit? Die meisten Menschen
stellen sich diese Fragen leider erst dann, wenn sie durch ihre
Wohnung oder ihr Haus bereits krank geworden sind.
Vorbeugen ist besser
Achten Sie, bevor sie ein Haus oder eine Wohnung kaufen oder mieten,
auf das Holz und lassen Sie es gegebenenfalls von einem sachkundigen
Baubiologen überprüfen. Hinterfragen Sie besonders die
Baumaterialien, die man nicht mehr sehen kann, wie zum Beispiel
Spanplatten oder Teppichkleber.
Lassen Sie Ihren Hausstaub analysieren
Eine gute Möglichkeit, sich über viele Schadstoffe einer Wohnung einen Überblick zu verschaffen, ist die Hausstaubanalyse. Sie deckt ein großes Spektrum an Giften ab und gibt über viele vorhandene Giftstoffe Auskunft.
Nicht alle Schadstoffe sind aber über den Hausstaub nachweisbar,
sodass eine fundierte Analyse nur nach einer erfolgten Begehung
möglich ist.
Kein Gift im Neubau
Bei Neubauten kann auf den Einsatz von Holzschutzmitteln gänzlich verzichtet werden, wenn man andere Maßnahmen wie z.B. konstruktiven Holzschutz, die Auswahl der richtigen Hölzer, Vermeidung von Erdkontakt, Hinterlüftungen und wasserableitende Profile verwendet.
Wir müssen unsere Wohnung nicht unbedingt vergiften, um lästige Mitbewohner wie Pilze oder Insekten loszuwerden.

