Funktelefone - DECT
Funktelefone sind heutzutage sehr verbreitet. Über den praktischen Aspekt dieser Geräte brauchen wir nicht weiter zu diskutieren. Der gesundheitliche Aspekt jedoch sollte uns einiges an Aufmerksamkeit wert sein.
Anders als bei einem herkömmlichen Telefon wird bei dem Funktelefon die Verbindung zwischen Hörer und Basiseinheit über eine “Funkstrecke” geschaffen.
Diese Funkstrecke, besteht aus einer hochfrequenten Trägerwelle, welcher ein niederfrequentes Informationssignal aufmoduliert wurde. Dieses Signalgemisch wird nun vom Telefon (dem Hörer) durch die Antenne übertragen. Daß heißt, dass sich gerade in unmittelbarer Antennennähe die größten Strahlungsenergien befinden und somit immer in unmittelbar Kopfnähe abgegeben werden.
Da sich unser Körper wie eine Antenne verhält, wird ein großer Teil der gesendeten und empfangenen Sendeleistung von ihm absorbiert. Die vom Körper aufgenommene Strahlung wird in W/kg (Watt pro Kilogramm)gemessen und sollte Spitzenwerte von 2 W/kg nicht überschreiten (gesetzlicher Grenzwert).
Funktelefone älteren Standards(CT1-CT2) senden im analogen bzw. digitalen Verfahren mit einer Frequenz von 800 MHz bis 1 GHz und einer Sendeleistung von 10- 20 mW. Darüber hinaus bauen diese Telefone nur im Gebrauchsfall eine Verbindung zur Basisstation auf.
DECT - Ein Segen? - Von wegen!
Anders arbeiten da die neuen, sogenannten DECT Telefone. Als komfortabele Alleskönner bei den Verbrauchern sehr beliebt und von der Industrie entsprechend als "das Beste" beworben.
Sie bedienen sich einer Frequenz von ca. 1,8 GHz, die dann noch mit 100 Hz niederfrequent periodisch (in immer wiederkehrender, gleichmäßig Folge) gepulst wird.
Diese periodisch gepulste Strahlung ist biologisch noch wirksamer als “einfache Hochfrequenzstrahlen“. Da auch unser eigener Körper sich einer periodischen Pulsung bedient, um seine Informationen zu übertragen, wird er somit sehr stark irritiert. Weiterhin stehen Hörer und Basisstation rund um die Uhr in Verbindung. Selbst wenn der Nutzer nicht telefoniet setzt er sich einer erheblichen Strahlenbelastung aus. Die Basisstation funkt 24 Std. mit voller Sendeleistung!
Viele Praxisfälle der vergangenen Jahre bestätigen immer wieder, dass nach dem abschalten des eigenen Mobilfunkturmes (DECT Basisstation), gesundheitliche Beschwerden wie von Geisterhand verschwinden. Auch wenn die Hersteller solcher Geräte sich auf die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen berufen und gesundheitliche Auswirkungen entschieden dementieren, so sollte man hier sicherlich das Für und Wider ganz genau abwägen.
Sehr ähnlich arbeiten auch Handys, welche sich in der niederfrequenten Pulsung mit 217 Hz von den DECT Haustelefonen unterscheiden. Natürlich ist aufgrund der größeren Reichweite der Handys auch eine größere Sendeleistung erforderlich, welche aber durch technische Raffinessen den tatsächlichen Empfangsbedingungen angepaßt wird. Der Vorteil eines Handys gegenüber einer DECT Anlage liegt darin, dass ich beim Handy nur dann eine Strahlenbelastung habe wenn ich auch wirklich telefoniere. Es wird jedoch in kürzeren Zeitintervallen eine kurze Verbindung zum Funkturm gesucht, um verschiedene technische Daten auszutauschen, so dass es sich empfiehlt ein nicht gebrauchtes Handy wirklich auszuschalten. Dies soll aber nicht so verstanden werden, dass ein Handy aus baubiologischer Sicht empfehlenswert ist. Dies ist keineswegs so. Bei längeren Gesprächen mit Handys werden verschiedene Körperliche Fehlfunktionen beobachtet. So wird zum Beispiel die so wichtige Blut – Hirnschranke durchlässig für viele toxische Stoffe, welche sich dann im Gehirn anreichern können. Es werden auch starke Veränderungen währen eines EEG´s (neurologische Aufzeichnung der Hirnströme) beim gleichzeitigen telefonieren mit einem Handy beobachtet
Es empfiehlt sich, wenn man auf sein Handy schon nicht verzichten kann, es zumindest im Auto mit einer festmontierten außenliegenden Dachantenne zu betreiben.

