Babyphones
Babyphone werden meist zur Überwachung von Säuglingen und Kleinkindern, aber auch für alte und bettlägrige Menschen eingesetzt. Es gibt verschiedene Arten von Babyphonen, welche aber eines gemeinsam haben: sie sind bei falscher Anwendung extrem gesundheitsschädlich.
Gerade Kinder, alte und kranke Menschen, reagieren besonders empfindlich auf elektromagnetische Felder. In unserer nächtlichen Regenerationsphase wird vom Körper unter anderem das für unser Immunsystem so wichtige Hormon Melatonin ausgeschüttet. Dieses Hormon ist maßgeblich an der Instandhaltung unserer Abwehrkräfte beteiligt. Durch längere Unterdrückung dieses Hormons kann es sehr schnell zu folgenden Symptomen kommen: Allergien, Migräne, Schlafstörungen, Depressionen, Abgeschlagenheit, Krebs usw.
Genau an dieser Stelle kommen unsere Babyphones ins Spiel. Mit ihrem eingebauten Transformator erzeugen sie elektromagnetische Wellen, sowie meist auch sehr starke elektrische und magnetische Felder. Durch die Langzeitbelastung mit diesen technischen Feldern kann es zur Minimierung der Synthese des Hormons Melatonin kommen. Melatonin aber ist ein extrem wichtiges, für unsere Gesundheit unabdingbares Hormon, welches viele Abläufe und Funktionen in unserem Körper steuert.
Die Synthese dieses Hormons findet in der sogenannten Hirnanhangdrüse, der Zirbeldrüse statt. Die Synthese dieses Hormons, das von vielen Wissenschaftlern auch der "Boss der Hormone“ genannt wird, ist vom Tag-/Nachtrythmus abhängig und wird nur in der nächtlichen Dunkelphase synthetisiert. Aus diesem Grund, ist es für die Nachtruhe so wichtig, sich möglichst nicht mit technischen Störfeldern, wie sie zum Beispiel von Babyphonen ausgehen zu belasten.
Die Reichweiten dieser elektromagnetischen Störfelder sind gerätespezifisch und sehr stark unterschiedlich. Prinzipiell gehen von den Funkbabyphones wesentlich größere Belastungen im hochfrequenten Bereich aus, als bei den Geräten, die über das Hausinstallationsnetz arbeiten. Bei diesen treten wesentlich größere elektrische Felder auf. Beide Belastungsarten sind unsere Gesundheit nicht unbedingt zuträglich.
Die über das Hausnetz arbeitenden Geräte verhindern allerdings auch noch den Einbau eines Netzfreischalters.
Sollte jedoch auf ein Babyphone aus diversen Gründen nicht verzichtet werden können, so sollte auf einen möglichst großen Abstand zum Bett geachtet werden. Meine Messungen haben ergeben, dass der Mindestabstand von 2 Metenr nicht unterschritten werden sollte.
Es macht Sinn, das Kinderzimmer über einen Netzfreischalter zu betreiben, und für das Babyphone eine separate Steckdose zu installieren oder aber das Babyphone über ein abgeschirmtes Verlängerungskabel aus einem anderen, nicht freigeschalteten Raum zu versorgen.

